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Wie gestaltet man gerade in unsicheren Zeiten nachhaltig stabile Lieferketten?

Wie gestaltet man gerade in unsicheren Zeiten nachhaltig stabile Lieferketten?

18.03.2021 "interim management konkret"

Lieferketten können aus unterschiedlichen Gründen teilweise oder ganz zusammenbrechen, das zeigt die aktuelle Pandemie gerade deutlich. Deshalb ist es wichtig, einige Grundsätze zu beachten. Unser Spezialist sagt, welche das sind.

Wie gestaltet man gerade in unsicheren Zeiten nachhaltig stabile Lieferketten?

Wir haben Beat Buser, Experte für Supply Chain Management, gefragt, was aus seiner Sicht besonders wichtig ist.

In zwei Sätzen: Was charakterisiert Sie?

Zahlen, Daten, Fakten sowie offene und klare Kommunikation mit allen direkt Beteiligten sind für mich essenziel für das Gelingen von komplexen Projekten; dabei ist es wichtig, Alternativen und Szenarien zu entwickeln und nach obigem Grundsatz zu prüfen. Ich arbeite sehr gerne mit interdisziplinären Teams, je multi- kultureller, desto besser.

Aufgrund welcher Erfahrungen können Sie sich besonders qualifiziert zum Thema «stabile Lieferketten» äussern?

Ich durfte unter anderem während mehr als 17 Jahren international unterwegs sein und habe in den unterschiedlichsten Kulturkreisen gelebt (Asien, Middle East, Maghreb, USA und natürlich auch Europa/Schweiz). In dieser Zeit habe ich sowohl in Konzernen als auch in grösseren KMUs Strategien für integrierte, vielstufige und länderübergreifende Lieferketten entwickelt und implementiert. Dabei mussten wir zum Teil ausserordentliche und stark zerstörerische Situationen wie Kriege, politische Unruhen und Naturkatastrophen meistern, die jeweils einen direkten Einfluss auf die gesamten Lieferketten hatten.

Was sind für Sie zwingende erste Ansätze für künftige, nachhaltig stabile Lieferketten?

Manager*innen müssen sich aus meiner Sicht folgende Fragen stellen:

  • Kenne ich meine Lieferkette(n) durchgängig? Das heisst: Kenne ich meine Lieferanten und deren Lieferanten, meine Produktionsstandorte und Subunternehmer, meine Lager- und Transportinfrastruktur und -kapazitäten?
  • Kenne ich von allem die geographische und politische Lage und die entsprechenden Abhängigkeiten?
  • Habe ich «Was wäre wenn…?»-Szenarien entwickelt und kenne somit meine Risiken und Alternativen?
  • Und ebenfalls äusserst wichtig: Auf welche IT kann ich zurückgreifen, um auf all diese Fragen in kurzer Zeit verlässliche Daten zu bekommen?

Aus den Antworten auf diese Fragen kann das Management ein breit abgestütztes und gut abgesichertes Projekt entwickeln, um seine Lieferkette(n) nachhaltig stabil zu gestalten.

 

Rasches erfassen der Situation und die Beantwortung der richtigen Fragen, sind ausschlaggebend für die Nachhaltigkeit und Stabilität von Lieferketten. Interim Manager*innen von Top Fifty bringen genau dieses Praxiswissen mit und erzielen damit rasch gute Ergebnisse. Wir stellen Ihnen schnell und unkompliziert Experten zur Verfügung, die Sie bei der Bewältigung solcher Herausforderungen unterstützen.

office@top50interim.com    / +41 41 412 02 02

 

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