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Mit klarer Priorisierung zum Erfolg

Mit klarer Priorisierung zum Erfolg

05.10.2022 Case Study

Die Umsetzung einer ganzen Reihe von offenen IT-Projekten stockte und es gab keine erkennbaren Fortschritte. Deshalb holte ein Immobilien-Dienstleistungsunternehmen einen Interim Manager an Board, der die festgefahrene Situation analysieren und die Projekte wieder auf Kurs bringen sollte.

Mit klarer Priorisierung zum Erfolg

Viele offene IT-Projekte und kein Ende in Sicht

Verschiedene IT-Projekte in einem Schweizer Immobilien-Dienstleistungsunternehmen mit einem komplexen Produktportfolio sollten das Unternehmen und dessen IT zukunftsfähig aufstellen. Die Implementierung zweier Schlüsselprojekte war aber schon mehrfach verschoben worden, insgesamt gab es über dreissig offene Projekte und der Chief Technology Officer (CTO) brachte keines davon wirklich weiter. Deshalb entschied sich die Geschäftsleitung, sich von dem CTO zu trennen und einen Interim Manager von Top Fifty als CTO ad interim mit der Durchführung der Projekte zu betrauen.

 

Zuhören und priorisieren

Der Interim Manager führte rund fünfzig Interviews, die bestätigten, was oft der Fall ist: Die Mitarbeitenden sehen mehrheitlich die Probleme und kennen oft auch Lösungen dazu, können aber aus verschiedenen Gründen nicht entsprechend handeln. In diesem Fall waren es schlicht zu viele offene Projekte, was dazu führte, dass keines richtig bearbeitet und abgeschlossen werden konnte.

Der erste Schritt des Interim Managers war deshalb die Priorisierung der Projekte. Gemeinsam mit Geschäftsleitung und Mitarbeitenden hat er die Projekte aufgeteilt in A-Projekte (wichtig und dringend), B-Projekte (wichtig) und C-Projekte (vorerst nicht wichtig). Anschliessend hat er das wichtigste A-Projekt gestoppt und innerhalb von wenigen Wochen neu und deutlich weniger komplex aufgestellt, viel davon outgesourct und für weniger Schnittstellen gesorgt. Mit der Fokussierung auf dieses eine Projekt gelang es dem Interim Manager, es nach sechs Monaten erfolgreich abzuschliessen. 

Mittlerweile wurde der Interim Manager fest angestellt und kümmert sich um die Umsetzung der weiteren offenen Projekte. Die Priorisierung wird alle drei Monate überprüft und wenn nötig angepasst, C-Projekte sind vorerst auf Eis gelegt, dafür geht es mit der Umsetzung der A- und B-Projekte vorwärts.

 

Fokussierung und klare Kommunikation als Schlüssel zum Erfolg

Interim Manager*innen haben zwei grosse Vorteile, wenn sie festgefahrene Projekte übernehmen: Einerseits können sie mit ihrem Blick von aussen gut priorisieren und den Fokus richtig setzen. Sie sehen, was wichtig ist und was noch warten kann, und sie bringen viel Erfahrung mit, was Stolpersteine sein könnten und welche Probleme wie angegangen werden können. Andererseits können und dürfen sie oft viel klarere Ansagen machen als das «normale» Vorgesetzte können. Die Mitarbeitenden wissen so schnell, woran sie sind und was jetzt wichtig ist. Dies führt oft zu deutlich motivierteren Teams, die Projekte schneller und besser angehen und abschliessen.

 

Eine gut aufgestellte und zukunftsfähige IT ist wichtig. Stecken IT-Projekte fest, kann ein von aussen kommender Projektleiter deren Umsetzung gut unterstützen. Wir stellen Ihnen schnell und unkompliziert Expert*innen zur Verfügung, die mit Ihrer Branche vertraut und als Projektleiter erprobt sind.

Kontaktieren Sie uns unter office@top50interim.com oder +41 (0)41 412 02 02.

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