Zum Inhalt springen
Was muss bei der Verlegung oder Zusammenführung von Standorten beachtet werden?

Was muss bei der Verlegung oder Zusammenführung von Standorten beachtet werden?

15.01.2021 "interim management konkret"

Standortverlegungen und -zusammenführungen sind komplexe Vorhaben, denen genügend Aufmerksamkeit und Planung gewidmet werden muss, wenn sie gelingen sollen. Aufgrund der veränderten Bedingungen durch die Pandemie werden in diesem Jahr viele Unternehmen gezwungen sein, sich mit solchen Vorhaben auseinanderzusetzen.

Was muss bei der Verlegung oder Zusammenführung von Standorten beachtet werden?

Wir haben Thomas Hauser, Projektleiter ad interim für Standortverlegungen gefragt, was dabei am wichtigsten ist.

Was charakterisiert Sie?

«Straight forward» Ich folge stets diesem Leitsatz und das heisst für mich aufnehmen, analysieren, festlegen und umsetzen. Wichtig ist dabei die Zusammenarbeit: Das Einbinden von Stakeholdern und eine zeitnahe Kommunikation sind essenziell.

Warum können Sie zu dem Thema «operative Umsetzung einer Standortverlegung oder -zusammenführung» besonders gut Stellung nehmen?

Ich habe breite Erfahrung gesammelt bei der Durchführung von vielen interdisziplinären Projekten und ich kenne die Situation aus ganz unterschiedlicher Sicht. Standortverlegungen und -zusammenführungen sind deshalb besonders herausfordernd, weil man es eben nicht nur mit der Verlegung von Maschinen zu tun hat, sondern auch mit Menschen.

In diesem Jahr werden einige Unternehmen den Produktionsstandort verlegen oder mit einem anderen zusammenlegen wollen. Welche Punkte, sind gemäss Ihrer Erfahrung dabei besonders zu beachten?

  1. Klare Sicht bezüglich Produktportfolio und Profitabilität. Welche Produkte sind rentabel und sollen verschoben/zusammengelegt werden und welche Produktionen müssen eingestellt werden?
  2. Ein solches Projekt dauert mehr als 6 Monate! Eine ambitionierte Zielsetzung ist gut, aber sie muss realistisch sein. Gute Vorbereitung ist das A & O. Und: Wenn von oben herab kommuniziert wird, dass ein Standort abgebaut wird, sind die guten Leuten weg. Deshalb ist gute und fundierte Planung unter Einbezug aller Schlüsselpersonen auf allen Ebenen wichtig.
  3. Was muss alles vor der Verschiebung gemacht werden? Hier geht es um Bereinigung von Materialstammdaten, Zeichnungen, Produktionsunterlagen etc. Die entsprechenden IT-Systeme müssen zur Verfügung stehen und reibungslos funktionieren. Prozesse müssen geklärt, bereinigt und wenn möglich vereinfacht werden, damit der Workflow nach der Verschiebung optimal abläuft. Ausserdem sollte überlegt werden, ob eine (Teil-)Automatisierung umgesetzt werden kann (Stichwort Digitalisierung). Und die Mitarbeitenden müssen geschult werden, damit alle Informationen zeitnah an allen Standorten zur Verfügung stehen und alles Wissen korrekt eingesetzt wird (Stichwort Prozessoptimierung).

 

Hochkomplexe Projekte wie Standortverschiebungen und -zusammenführungen erfordern nebst genauer Planung und ausreichend Zeit auch viel Erfahrung. Interim Manager*innen von Top Fifty bringen genau dieses Praxiswissen mit und erzielen damit gute Ergebnisse. Wir stellen Ihnen schnell und unkompliziert Experten*innen zur Verfügung, die Sie bei der Bewältigung solcher Herausforderungen unterstützen.

office@top50interim.com     / +41 (0)41 412 02 02

 

‹ zurück zur Übersicht